10 Arten von Billardspielen, die Sie kennen sollten

Die 10 besten Spielarten um Billard zu genießen Die 10 besten Spielarten um Billard zu genießen

Billard ist ein Spiel, das eine ganz eigene Ausstrahlung und ikonische Optik hat. Ob es nun der grün befilzte Spieltisch ist oder der Queue, mit dem die Bälle elegant gestoßen werden, jeder verbindet mit dem Spiel etwas anderes. Dabei ist Billard ein Spiel mit reichhaltiger Geschichte. Die Urform wurde bereits im 15. Jahrhundert gespielt, wobei nicht klar ist, ob das Spiel französischer oder englischer Herkunft ist. Im Laufe des 16. Jahrhunderts etablierte sich Billard bereits an den meisten Königshöfen Europas, eine Entwicklung, die bis ins 18. Jahrhundert weiter Fahrt aufnahm. Ein Boom in der Normalbevölkerung erlebte Billard schließlich im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, als die ersten Meisterschaften in bürgerlichen Billardclubs ausgetragen wurden. Inzwischen hat sich der Sport stark diversifiziert. Dabei ist Snooker aktuell eine der beliebtesten Varianten. Allerdings erfreuen sich das klassische Poolbillard und English Billards großer Anhängerschaften.

1. Snooker

Auf die Frage, was ist ein Snooker und wie unterscheidet er sich vom klassischen Poolbillardtisch, ist die höhere Größe des Snookertisches die Antwort. Aufgrund der größeren Distanzen müssen Spieler noch präziser stoßen, was die Profis auf der Snooker Weltrangliste meisterlich beherrschen. Die Snooker Regeln sind Poolbillard sehr ähnlich. Da es allerdings zahlreiche regionale Unterschiede gibt, wurden die Snooker Spielregeln 1919 erstmals schriftlich vereinheitlicht. Die Snooker Regeln kurz erklärt lauten, dass der Spieler gewinnt, der die wertvollsten Bälle einlocht. Im Online Casino sind Spielautomaten mit Snooker-Thema beliebt. Zum Ausprobieren von Slots eignet sich dieser Legacy of Dead ausgezeichnet.

2. One Pocket

One Pocket ist eine anspruchsvolle Abwandlung des Poolbillards, die zahlreiche Eigenheiten mitbringt. Grundsätzlich handelt es sich um eine 14/1-Spielart. Das bedeutet, dass jede Kugel nur einen Punkt wert ist. Damit unterscheidet sie sich beispielsweise von Snooker, wo sich die farbigen Bälle in ihrem Wert unterscheiden. Des Weiteren entscheidet sich jeder Spieler für eine bestimmte Tasche des Tisches. Nur Kugeln, die in diese, zuvor ausgemachte, Tasche fallen, tragen zum Punktestand des Spielers bei. Dementsprechend hoch sind die Anforderungen an Präzision und Stoßtechnik. Interessant ist, dass diese Billard-Variante trotz des hohen Anspruchs bereits seit dem 20. Jahrhundert gespielt wird.

3. Carom

Carom kann als eine Unterart des Billard-Sports definiert werden, wenn dies auf den ersten Blick fragwürdig erscheint. Der hierzulande ungewohnte Anblick gehört in den Ländern des Mittleren Ostens und Indien zum alltäglichen Stadtbild. Gespielt wird Carom auf einem schön verzierten, furnierten Spielbrett, an dem zwischen zwei und vier Spieler Platz nehmen können. Während des Spielablaufes versucht jeder Spieler die Steine seiner Farbe mit dem Striker-Stein in die vier Ecklöcher des Spielbrettes zu versenken. Der Sieger einer Partie Carom ist derjenige, der noch die wenigsten Steine beziehungsweise die geringste Punktzahl an Steinen auf dem Spielbrett liegen hat.

4. English Billiards

English Billiards wird gemeinhin als die Loch-Billard-Variante betrachtet, die es als Erstes zu wahrer Popularität gebracht hat. Wie der Name bereits vermuten lässt, entstand English Billiards in England, und zwar im 18. Jahrhundert. Eine bemerkenswerte Eigenschaft ist, dass der Tisch für English Billiards 12 Fuß lang ist, dieselbe Größe wie ein Snookertisch. Aus diesem Grund gehen viele Billardfans davon aus, dass English Billiards die Tischform von Snooker abgekupfert hat. Dieser Sachverhalt ist genau andersherum, da English Billiards weitaus älter als das modernere Snooker ist. Allerdings ist Snooker sogar in England inzwischen beliebter als English Billiards geworden.

5. Eight Ball

Eight Ball ist eine Billard-Variante, in der mit 15 Objektbällen gespielt wird, den bunten Kugeln, die den Großteil der Punkte einbringen. Dabei sind die Kugeln mit den Nummern 1 bis 7 komplett eingefärbt, während die Kugeln 7 bis 15 nur einen bunten Streifen tragen.

Für den Spielablauf ist wichtig, dass es sich bei Eight Ball um ein Ansagespiel handelt. Vor einem Stoß muss vom Spieler angesagt werden, welchen Ball er in welche Tasche einlochen möchte. Solange diese Ansagen eingehalten werden, darf der aktive Spieler weiterspielen. Sollte die Ansage nicht eintreten, wird an den zweiten Spieler abgegeben.

6. Straight Pool

Der englische Begriff Straight Pool wird auf Deutsch als 14 und 1 endlos bezeichnet. Für diese Billard-Variante werden 15 farbige Bälle und ein weißer Spielball verwendet. Der Name rührt daher, dass alle farbigen Spielbälle bis auf einen in die Taschen des Spieltisches versenkt werden. Dieser letzte Ball bleibt in der nächsten Spielrunde auf seiner Position, während die anderen Bälle wieder mit dem Rack auf Startposition gebracht werden. Die Kunst ist es zu Beginn der nächsten Runde, den übrigen Ball direkt beim Break einzulochen. So verteilen sich die neuen Bälle und der aktive Spieler kann zusätzliche Punkte erzielen.

7. Cutthroat

Der martialische Name dieser Billard-Variante liegt wohl dem Free-For-All Spielprinzip zugrunde. Insgesamt können gleichzeitig drei Spieler gegeneinander antreten, wobei sich jeder selbst der Nächste ist. Das Setup besteht aus den standardmäßigen 15 farbigen Bällen und dem weißen Spielball. Vor dem Beginn einer Partie werden jedem der drei Spieler fünf der Bälle zugeteilt. Das Spielziel ist es, die fünf Bälle der anderen Spieler zu versenken, sodass man am Ende der letzte Spieler ist, der einen Ball im Spiel hat. Da es bei dieser Variante im Grunde darum geht, die anderen Spieler auszuschalten, ist der Name Cutthroat wohl gewählt.

8. Power Snooker

Die erste wichtige Unterscheidung zwischen Power Snooker und normalem Snooker ist der Startaufbau des Spieltisches und der Bestand an Bällen. Statt 15 roter Bälle werden beim Power Snooker nur 9 aufgestellt. Diese werden in Diamantform über dem zehnten, pinken Ball angeordnet. Eine weitere Besonderheit ist das knappe Zeitlimit beim Spielen von Power Snooker. Eine Partie dauert 30 Minuten und wird nach Ablauf der Zeit gestoppt. Dann gewinnt der Spieler, der bis dahin am meisten Punkte erzielt hat. Des Weiteren darf ein Stoß nur 20 Sekunden in Anspruch nehmen, wodurch Missgeschicke wie ein Snooker Fluke häufiger geschehen können.

9. Nine Ball

Der Name Nine Ball ist bei dieser Billard-Variante Programm. Es wird mit insgesamt neun farbigen Objektbällen gespielt, die zu Spielbeginn rautenförmig angeordnet werden. Hinzu kommt der typische weiße Spielball. Dabei hängt die zentrale Siegbedingung nicht von der höchsten, eingelochten Punktzahl ab, sondern davon, welcher Spieler zuerst den Ball mit der Nummer 9 versenkt. Eine alternative Siegbedingung ist es, den Gegner zu drei Fouls in Folge zu zwingen. Das bedeutet, farbige Bälle zu versenken, die zuvor nicht angekündigt wurden. Da es das Ziel ist, die 9 zu treffen, kommt es beim Verfehlen oftmals zu dieserart Fouls.

10. Three Ball

Die letzte Art Billard zu spielen, die wir in diesem Artikel vorstellen möchten, ist Three Ball. In der Tat wird Three Ball nur mit drei farbigen Bällen gespielt, weshalb der Spieltisch ein wenig leer wirkt. Bei dieser Variante ist es nicht das Ziel möglichst viele Punkte zu erzielen, sondern die drei Bälle möglichst effizient zu versenken. Das bedeutet, es gewinnt der Spieler, der das Spielfeld mit den wenigsten Stößen abräumt. Bei Three Ball wird ein hohes Maß an Präzision und Können mit dem Queue verlangt. So kommt zufälliges Einlochen im Gegensatz zu anderen Billard-Varianten kaum vor.